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 833: Alles hat seinen Preis 
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Registriert: Do 19. Mai 2005, 15:29
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Beitrag Re: 833: Alles hat seinen Preis
Eine der Autoren, Michael Gantenberg, hat via Twitter auf meine Besprechung im Blog reagiert: *klick*

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Mo 2. Apr 2012, 16:31
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Beitrag Re: 833: Alles hat seinen Preis
Ach, Gantenberg. Der ist das. Als Moderator fand ich ihn ganz gut ("Extra3"). Vor ein paar Jahren war ich mal bei einer Lesung seines Romans "Neuerscheinung" - der war auch schon recht mäßig, um es mal vorsichtig auszudrücken. Als TV-Autor scheint er eher in seichten und wenig nahrhaften Gewässern von Sat1 und Co. beheimatet zu sein.


Mo 2. Apr 2012, 16:47
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Registriert: Mo 2. Apr 2012, 18:17
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Beitrag Re: 833: Alles hat seinen Preis
Aber die Musik war gut, kennt die jemand? Hat jemand einen Tipp, wo ich Infos darüber bekommen kann?


Mo 2. Apr 2012, 18:25
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Registriert: Di 27. Sep 2011, 01:30
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Beitrag Re: 833: Alles hat seinen Preis
Endlich einmal Mord aus enttäuschter Leidenschaft! Und wäre es nicht Leidenschaft gewesen, dann wären noch finanzielle Konflikte als Motiv in Frage gekommen.

Der Plot war insgesamt schlüssig und kam ohne verschnörkelten Nebenhandlungen als Lückenfüller aus. Es gab fünf Verdächtige mit Motiven. Die beiden Männer fielen aus, weil sie zu verdächtig-agressiv waren. Die schrittweise Überführung der Mörderin gab den Blick auf private und finanzielle Verhältnisse frei. Dabei wurde Schwarzweißmalerei vermieden. Daß die Mörderin aus dem näheren Umfeld des Opfers kam, ist realistisch.
Bei der Ausarbeitung wurde die Realität aber verkürzt. Die Kontomanipulationen und die finanziellen Probleme des Feinkostladens wurden mehr behauptet als erklärt. Supermärkte und Einkaufszentren sind nicht so einfach die Konkurrenz für Feinkostläden.
Überholte Geschäftsmodelle sind gerade Mode bei Tatort-Autoren. Diesmal war es nicht so kitschig melodramatisch wie letztens in München, weil die Seiten nicht plump, sondern in sich widersprüchlich gegenübergestellt wurden. Der Hausbesitzer war hoch verschuldet, ein Bankerin hat ihr Helfersyndrom ausgelebt, ihr junger Vorgesetzter verliert seinen Job. Die Zukowskis investieren falsch in eine Espresso-Maschine. Bülent Delikara war weder ganz schuldig noch ganz unschuldig. Auch hier wurde Schwarzweißmalerei – gute Türken, böse Türken – vermieden. Als Typ war er etwas zu klischeehaft angelegt. Aber das war wohl für einen Gag („Bin ich schwul?“) nötig.
Die Gags waren insgesamt etwas bemüht, eher mittelprächtig. Der Mieter mit dem Beutel Kleingeld war noch anachronistischer als Mietzahlungen in bar.

Daß sich die beiden Ermittler am Tatort mit der Waffe bedrohen, war ein plumper Witz. Mußten sie in der Nacht dort recherchieren? Sie waren vom Buch her diesmal ziemlich abgehoben von allen Kollegen. Auch untereinander schienen sie sich nach jahrelanger Zusammenarbeit manchmal fremd zu sein.
Die schauspielerische Leistung von Raacke und Aljinovic war nicht überragend, aber besser als solide. Bei den Verhören waren sie etwas stärker als im Spiel miteinander.
Schwill-Weber hat wieder trockenen Berliner Humor gezeigt und Ritter & Stark an die Behörde gebunden. Er durfte wenigstens einen Berliner Akzent zeigen.

Die Rollen der Folge waren mit passenden Darstelleren besetzt. Gespielt wurde gleichmäßig gut. Daß man innerhalb eines Vierteljahres mehrere Schauspieler mehrfach in verschiedenen Tatort-Rollen sieht, irritiert. Alwara Höfels konnte wenigstens einen ganz anderen Typ als die Polizeiassistentin im „Schmuggler“ spielen.

Kamera und Bildregie (mit schönen Überblendungseffekten) waren auffallend gut. Man sah die Menschen in den verglasten Hochhäusern wie Fische im Aquarium. Auch die Musik wurde dramaturgisch geschickt eingesetzt.

Der Film war klar in Berlin verortet, im Detail war das Lokalkolorit aber doch verschwommen. Auch Touristen wissen, daß der Berliner Dom nicht am Potsdamer Platz steht. Und wurde in der Goltzstraße gedreht?

Der Regie ist einiges eingefallen, daß z. B. die Kündigung des jungen Bänkers aus der Distanz gezeigt wurde ohne das man die Dialoge hörte. Die Pausen zwischen Dialogszenen wurden mit Stadtimpressionen klar gesetzt. Insgesamt wurde eher gleichmäßig durchkomponiert und auf Knalleffekte verzichtet.

Das Ganze war nicht herausragend, doch auch ohne große Ärgernisse. Ein solider Plot mit kleinere Schwächen in der Ausarbeitung, eine solide Inszenierung mit befriediegenden bis guten schauspielerischen Leistungen und eine sehr gute Kamera und Bildregie. Das ergibt – gegen den Trend – 8,0 Punkte.


Mo 2. Apr 2012, 21:28
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Registriert: Di 17. Mär 2009, 20:24
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Beitrag Re: 833: Alles hat seinen Preis
Schade, dass die vielen guten Gastschauspieler (Krebitz, Höfels, Krößner, Jovanovic, Özdemir - mag ich alle gerne, dazu noch die unterkühlte Blacher) an so ein schrottiges Machwerk verheizt wurden. So was von unspannend. Der 10x von oben gezeigte Straßenverkehr sollte wohl Großstadtflair simulieren, wirkte aber genauso lahm wie der gemeinsame Kneipenabend unserer Kommissare. Bei dem ach so lustigen Fahrrad vs. Autorennen schliefen einem dann endgültig die Füße ein. Ein Tatort wie eine kalte Currywurst.


Mo 2. Apr 2012, 22:57
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Beitrag Re: 833: Alles hat seinen Preis
Hallo Zusammen,

Ich bin wirklich überrascht, wie schlecht der Tatort hier ankommt. Ich hingegen fand ihn gar nicht so schlecht. Sicher, er kam sehr ruhig und bieder daher, aber das habe ich von diesem Berliner Tatort auch erwartet. Er reiht sich problemlos in die letzten Tatorte (aus Berlin) ein. Ich wusste als genau was ich zu erwarten hatte und war zufrieden damit. Nach den actionlastigen Tatorte der letzten Zeit, empfand ich den "klassischen" Berliner Tatort als eine Wohltat.
Fazit: Ruhig, bedächtig und klassisch. Ein typischer Berliner Tatort ohne große Ausreißer, weder nach unten noch nach oben. + 1 Sympathiepunkt für die beiden Kommissare.
In Punkten: 7/10

viele Grüße

Erdgenasi

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Mit besonderer Sympathie zu den Tatorten: Bodensee und Münster


Di 3. Apr 2012, 09:25
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Beitrag Re: 833: Alles hat seinen Preis
Ich schwimme mal gegen den Trend.

Die beiden Berliner sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen und für mich in die 1. Reihe der Tatort-Ermittler aufgestiegen. Ihre Fälle bestechen durch Melancholie, ruhige Töne und Pausen zum Durchatmen. Beide Ermittler sind keine perfekten Menschen, ihre persönlichen Probleme (die in diesem Fall keine Rolle spielten) machen sie zu realistischen Figuren.

Diese Folge entsprach diesem Berliner Muster: Melancholie sah man in den Hinterhöfen, in den Fensterrahmen, von denen die Farbe abblätterte, in der Wohnungseinrichtung des Opfers und des Täters, in den Treppenhäusern. Hier ist überall die Zeit stehen geblieben. Auf der anderen Seite Glasfassaden, riesige Aquarien, auf Hochglanz polierte Büros im obersten Stock.

Die Kapitalismuskritik wurde wohl dosiert eingesetzt, aber nicht mit dem Holzhammer platt gewalzt. Ich sehe dabei einen Unterschied zur Münchner Folge "Der traurige König". Während in München das Elektrogeschäft wirklich aus einer alten Zeit zu stammen schien, die längst vorbei ist, war das Feinkostgeschäft doch etwas modernes. Es mag historisch anmuten, doch entspricht es doch der Zeit, in der immer mehr Menschen zur Feinkost greifen, anstatt zur Plastikverpackung aus dem Supermarkt. Es ist vielleicht nicht die Masse, aber es wird mehr. Die Dialoge mit der Bankangestellten waren da schon eher "Holzhammer", aber sie fielen nicht sehr ins Gewicht. Außerdem konnte man der Schauspielerin mit dem ebenso melancholichen Gesichtsausdruck ihre Haltung auch abkaufen.

Eine weitere kleine Szene mit Kapitalismuskritik ist bislang untergangen. Die Kneipe von Stark hatte dicht gemacht. Es klebte ein kleiner Zettel daran, dass bald dort einer dieser (fürchterlichen) Matratzenläden eröffnen würde. Doch auch hier wurde der Zettel nicht vorgelesen (war auch nur für Zuschauer mit HD oder guten Augen zu erkennen) und nicht in einer Kommissarsdiskussion über Kapitalismus ausgewalzt. Kapitalismuskritik... nur angedeutet.

Also: Kapitalismuskritik ja, aber sehr fein dosiert. So ist es für mich in Ordnung.

Ritter und Stark waren in guter Form. Ritter ist gereift, wirkt nachdenklich, aufgeräumt. Er scheint zunehmend seinen Platz gefunden zu haben, hat die Suche nach Halt aber noch nicht aufgegeben (so zu sehen, als er versucht, mit den Mädchen zu flirten, als die beiden Kommissare auf der Bank sitzen).

Die ruhigen Töne sind ebenfalls mittlerweile ein Berliner Markenzeichen (Todesbrücke, Mauerpark, Hitchcock und Frau Wernicke...). Auch diesmal ist es gelungen, die Handlung unaufgeregt zu zeigen. Ich mag diese ruhigen Töne, deswegen bin ich vielleicht ein wenig voreingenommen. Aber wenn Zombis durch Saarbrücken laufen dürfen (das eine Extrem), dann darf auch das andere Extrem in den Tatort Einzug halten (auch wenn es nicht so extrem wie bei Frau Wernicke - für mich immer noch ein Highlight - war). Sowas nennt man Vielfalt. Dass dies einige langweilig finden - ok, einverstanden. Dafür fand ich die Zombis in Saarbrücken schrecklich, andere fanden sie gut. So sind die Geschmäcker halt... und der Tatort hat schon immer viele verschiedene Geschmäcker bedient.

Die Ermittlungen waren klassisch. Viele Verdächtige, viele falsche Fährten, am Ende eine Täterin. Ein klassisches Muster. Wer dies als "schrottig" bezeichnet, liegt m.E. falsch. Denn gerade durch die klassischen "Wer war's?"-Folgen fallen die Experimente umso mehr auf.

OK, es gab auch Schwachstellen. Ritter und Stark ermitteln getrennt, tief in der Nacht im Dunkeln? Unnötig. Ebenso unnötig ist der Abschlussgag gewesen (diese Abschlussgags nerven mich ohnehin). Man hätte zum Abschluss auch einfach nur noch einmal Ritters Audi und Starks Fahrrad auf der Fahrt durch Berlin zeigen können... Kein Dialog, kein blöder (vorhersehbarer) Witz.

Aber das sind nur wenige Schwachstellen, die wiederum durch die tollen Berlinaufnahmen wettgemacht wurden. Großstädte reizen mich und solche Aufnahmen machen Lust darauf! Toll gemacht.

Ebenso toll gemacht war die Entlassung des Bankmitarbeiters. Zum einen gut in Szene gesetzt (von der Ferne durch die Scheiben), zum anderen weil es nicht wirklich zur Handlung gehörte. Hier konnte man sehen, dass jedem Ereignis im Tatort wieder weitere Ereignisse folgen, die man oft nicht sieht. Guter Einfall, gut inszeniert.

Insgesamt war es eine Folge, die mir gut gefallen hat. Ich hoffe, dass Ritter und Stark ihrer Linie treu bleiben. Ihre Filme zeigen m.E. eine hohe Qualität, sowohl was das Visuelle, als auch das Inhaltliche angeht.

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Mein 730. Tatort:
-
Die Wahrheit stirbt zuerst
Tatort Leipzig
mit Kommissarin Saalfeld und Kommissar Keppler


Di 3. Apr 2012, 09:44
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Beitrag Re: 833: Alles hat seinen Preis
Ich fand die Folge auch keinesfalls so schlecht, wie sie hier dargestellt wird. Es wäre mal interessant zu überprüfen, wer hier verreißt, ob da auch Personen dabei sind, die bei anderen "moderneren" Folgen den Niedergang des Tatort monieren und die guten alten Zeiten von Haferkamp, Finke & Co. herbeisehnen. Glaub ich zwar nicht, aber rein prinzipiell sollten die Retro-Nostalgiker von dieser Berliner Folge eigentlich nicht enttäuscht worden sein. Sag ich jetzt mal so.

Wie gesagt, die Geschichte fand ich in Ordnung, nicht hingegen den Schluss ab dem Moment, da Ritter und Stark in die Wohnung der Sekretärin einbrechen. Zum einen hab ich nicht kapiert, warum sie die verdächtigten (nur, weil das Kaff, in dem das Haus stand, ihnen als Heimatort der Dame bekannt war?). Zum anderen sehe ich keinen rechtlichen Rückhalt im gewaltsamen Eindringen in die Wohnung, noch in dem heimlichen Eindringen in die Wohnung der Tochter. Und warum hat die überhaupt ihre Tür offen? Und warum kommt die Sekretärin zur Tochter und legt vor ihr ein Geständnis ab, sie muss doch gewusst haben, dass die damit zur Polizei gehen würde. Oder hatte sie auch vor, die Tochter zu töten?


Di 3. Apr 2012, 19:10
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Beitrag Re: 833: Alles hat seinen Preis
bello hat geschrieben:
SherlockH hat geschrieben:
Solche altbackenen, altmodischen Who-Dun-Its brauche ich einfach nicht...
Ich schon :)
Es war sicherlich nicht der große Wurf aber wenn es den jeden Sonntag geben würde, würden wir ihn überhaupt nicht mehr erkennen. Es sind doch gerade diese ganz klassisch aufgesetzten Folgen die ein gutes Teil den Tatort ausmachen. Für mich durchaus positiv, dass es keine unnötig aufgesetzte Action gegeben hat. Sehr positiv die Klaviermusik.
Ich will aus der Folge jetzt keinen Knaller machen aber solide Durchschnittsware war es doch.


Ich mag auch klassische Tatorte und ich finde das Berliner Team großartig. Ich fand auch stellenweise kam die Berliner Atmosphäre überzeugend herüber (soweit ich das als Berlin-Tourist beurteilen kann). Aber es war eben doch grottenschlecht zusammengemixt und nicht glaubwürdig. Schade darum!

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Es grüßt
- Der Kohli -

Meine 180. Tatort-Wertung: "189: Die Macht des Schicksals" mit Kriminalkommissar Lenz.


Di 3. Apr 2012, 22:40
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Beitrag Re: 833: Alles hat seinen Preis
Winston_C hat geschrieben:
Ich fand die Folge auch keinesfalls so schlecht, wie sie hier dargestellt wird. Es wäre mal interessant zu überprüfen, wer hier verreißt, ob da auch Personen dabei sind, die bei anderen "moderneren" Folgen den Niedergang des Tatort monieren und die guten alten Zeiten von Haferkamp, Finke & Co. herbeisehnen. Glaub ich zwar nicht, aber rein prinzipiell sollten die Retro-Nostalgiker von dieser Berliner Folge eigentlich nicht enttäuscht worden sein. Sag ich jetzt mal so.


Warum wird hier im Forum immer wieder zwischen Freunden "klassischer" Tatorte und den Anhängern von "Experimenten" unterschieden? Ich finde beides reizvoll. Entweder ein Tatort gefällt mir oder eben nicht und entsprechend werte ich. Generell mag ich sogar ruhige Tatorte mit weniger Action lieber, aber diese Folge eben nicht. Murot als Experiment fand ich daneben, dafür hat mir das Batu-Experiment sehr gut gefallen. Hab daher eigentlich keine Lust, in eine bestimmte Schublade gesteckt zu werden. ;-)

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Es grüßt
- Der Kohli -

Meine 180. Tatort-Wertung: "189: Die Macht des Schicksals" mit Kriminalkommissar Lenz.


Di 3. Apr 2012, 23:04
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