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saarländer
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 Eine Nacht für Wolfgang Menge: zum 85. Geburtstag
Zwei Hinweise zu dem Thema: 1. die lange angekündigte DVD zu "Millionenspiel" wird erscheinen und 2. fängt s mit dem NDR schon mal gut an.
11./12. April, 2009, NDR-Fernsehen (In der Nacht von Samstag auf Sonntag)
23.30 Motzki (1)Der Sarg Friedhelm Motzki Jürgen Holtz Edith Rosenthal Jutta Hoffmann Gülüsan Ükzknürz Albert Kitzl Carmen Schneppel Elke Czischek Frau Sanft Irm Hermann Herr Ruhe Ulrich Wildgruber Drehbuch: Wolfgang Menge Kamera: Matthias Tschiedel Musik: Hans P. Ströer Regie: Thomas Nennstiel, 1993 Redaktion: Horst Königstein Autor Wolfgang Menge schickt den Querulanten Friedhelm Motzki in das ungeteilte Berlin und lässt ihn die Abenteuer des „Zusammenwachsens“ bestehen. Motzki ist ein nörgelnder, ewig zu kurz gekommener Frührentner, dem mit den Roten das Feindbild abhanden gekommen ist. Jetzt rücken die neuen Gegner an: alle Ostler, die an seine Fleischtöpfe wollen. Für ihn ist der 3. Oktober 1990 „ein Katastrophentag“ – und danach ist nichts mehr so, wie es vorher war. Ihm läuft ein Hund zu, die „Osttöle“ Bismarck. Seine Frau Doris verstirbt, „gemeinerweise“, um Motzki mit diesem schrecklichen Leben im „überfremdeten“ Berlin und dem „Zonenpack“ allein zu lassen. Allein ist allerdings nicht ganz richtig, denn da gibt es die Schwester der Verstorbenen: Edith. Edith kommt aus dem Ostteil der Stadt – und sie ist arbeitslos. Sie führt Motzki den Haushalt. Ein lauter und beharrlicher Zweikampf beginnt. Westlich und wichtigtuerisch, östlich und tief betroffen. Zur ersten Folge: Berlin-Wedding. Der ehemalige Fahrlehrer und Frührentner Friedhelm Motzki beklagt den Tod seiner Frau Doris. Bei der Vorbereitung ihrer Beerdigung streitet er mit seiner Schwägerin Edith, die ihre Schwester würdig unter die Erde bringen möchte. „Würde“ und ein besonders preiswerter Sarg: das schließt sich nicht gegenseitig aus. Deswegen schleift Motzki seine Schwägerin in den Ostteil Berlins, um ihr am Beispiel des Sargkaufs die Vorzüge der Marktwirtschaft zu demonstrieren.
23.55 Tatort Kressin stoppt den Nordexpress Zollfahnder Kressin Sieghardt Rupp Pernille Yvonne Ingdal Birgit Gitte Haenning Sievers Ivan Desny Zollrat Hermann Lenschau Höffgen Edgar Hoppe Doppel-Otto Karl-Heinz Otto Olivia Uta Levka Brockhoff Hannes Andersen Katolli Siegfried Fetscher und andere Drehbuch: Wolfgang Menge Kamera: Franz Rath, Jürgen Jürges Musik: Klaus Doldinger Regie: Rolf von Sydow, 1971 (WDR) Zollfahnder Kressin wird von seinem Chef nach Kopenhagen geschickt, um sich über Methoden des Pornoschmuggels zu informieren. Doch früher als erwartet wird Kressin nach Köln zurückgerufen. Da die Flüge ausgebucht sind, nimmt der den Nordexpress. In diesem Zug sitzen auch die beiden Schwerverbrecher Brockhoff und Katolli, die man in Schweden geschnappt hat und die jetzt von drei Kriminalbeamten nach Köln überführt werden. Auf deutschem Boden, nach Puttgarden, häufen sich merkwürdige Vorkommnisse. Bald muss Kressin feststellen, dass eine gefährliche Bombe im Zug ist, die auf raffinierte Weise die Befreiung der beiden Verbrecher vorbereitet.
1.10 Stahlnetz In der Nacht zum Ostersonntag Martin Postier Jürgen Draeger Frau Postier Edith Mill Bleicken Herbert Tiede Pölchau Gerhard Hartig Boysen Ossi Kolmann Freiligrath Günter Stoll Scharff Harry Wüstenhagen Claudia Petersen Kerstin de Ahna und andere Drehbuch: Wolfgang Menge Regie: Jürgen Roland, 1965 Die Serie von Morden an Taxifahrern hat in den 1950er-/1960er-Jahren in der Bundesrepublik Aufsehen erregt. Es wurde die Forderung auf Wiedereinführung der Todesstrafe laut. Auch technische Vorschläge für die Sicherheit der Taxifahrer wurden gemacht. In der Nacht zum Ostersonntag wird der schwer beschädigte Wagen eines Lübecker Taxifahrers aufgefunden. Alles sieht nach einem Verkehrsunfall aus. Es stellt sich aber heraus, dass ein Verbrechen vorliegt. Wer hat den Taxifahrer erschossen? Die Kriminalpolizei beginnt mit der Spurensuche; Verhöre zahlloser Verdächtiger folgen. Ihr „Stahlnetz“ erfasst viele kleine Fische, die nichts mit dem Mord zu tun haben, aber am Ende findet sich darin auch der Mann, der den tödlichen Schuss abgefeuert hat. 2.35 Motzki (4) Der Rollstuhl Friedhelm Motzki Jürgen Holtz Edith Rosenthal Jutta Hoffmann Gisela Klipschitz Eva Mattes Gülüsan Ükzknürz Albert Kitzl Carmen Schneppel Elke Czischek Apfel Günter Schubert Birne Werner Dissel Drehbuch: Wolfgang Menge Kamera: Matthias Tschiedel Musik: Hans P. Ströer Regie: Thomas Nennstiel Motzki ordnet Doris‘ Nachlass. Er will ihren Rollstuhl aus dem Krankenhaus holen – man weiß ja nie, wozu so etwas noch gut sein kann. Allerdings muss sich Motzki in ein Wartezimmer begeben und durchhalten, bis er drankommt. Im Kreise von Simulanten und Schwerstkranken hebt das beliebte Wartezimmergespräch an, das Motzki direkt in die falsche Behandlung zu führen droht. Am Rollstuhl entzündet sich ein weiterer grundsätzlicher Streit zwischen Motzki und seiner Schwägerin Edith. Es geht um die Vorzüge des Sozialstaats, um „richtig arbeiten“ und „sich nur beschäftigen“. Ist ja wohl klar, wie – nach Motzkis Ansicht – die Gewichtung zwischen Ost und West verteilt ist. Bevor der Streit eskaliert, tritt Gisela Klipschitz auf, die Berlin unsicher gemacht hat. Die entfesselte Touristin aus Bonn stolpert allerdings in eine hausgemachte Falle ...
3.00 Die Dubrow-Krise Fernsehspiel Bundesrepublik Deutschland 1969 Wilhelm Kalinsky, alter Bauer Eugen H. Bergen Greta Puschendorf Christiane Bruhn Siegfried Prell, Bauer Traugott Buhre Erwin Krummpeter, Bürgermeister und Gastwirt Gustav Burmester Harry Koberg, HO-Kaufmann Arno Görke Ewald Repenning, Sekretär der SED Hans Häckermann Peter Lose, BGS-Beamter Karl-Hubert Kunst Kurt Jonigkeit, Oberstleutnant beim BGS Alf Marholm Abschnittsbevollmächtigter Joachim Mock Hein Klose, BGS-Beamter Dieter Ohlendiek Gustav Szieguleit, Bauer Hans Rolf Radula Hans Kuscholke, Kfz-Meister Jochen Rathmann Elli Szieguleit Erika Rumsfeld Dr. Unger, Ministerialrat Joachim Wichmann Anneliese Lentföhr Ruth Winter und andere Drehbuch: Wolfgang Menge Kamera: Leander Loosen Regie: Eberhard Itzenblitz (WDR) Dieses Fernsehspiel ist eine Fiktion. Versuche, etwas über die Dubrow-Krise aus den Zeitungsarchiven zu erfahren, würden ergebnislos verlaufen. Diese Geschichte hat niemals stattgefunden und wird auch nicht mehr stattfinden. Sie spielt an der Grenze zwischen der Bundesrepublik und der DDR. Arbeitstrupps der Nationalen Volksarmee erneuern nachts Minenfelder und Stacheldraht. Dabei schneiden sie das bisher östlich der Demarkationslinie gelegene mecklenburgische Grenzdorf Dubrow von der DDR ab. Ein Versehen? Eine Provokation? Ein Testfall? Am nächsten Morgen entdecken die Dorfbewohner, dass die alten Grenzbefestigungen in Richtung Westen verschwunden, jetzt aber die Wege nach Osten versperrt sind. Was würde in einer solchen Situation geschehen? Den Autor Wolfgang Menge interessierten bei dieser politischen Fiktion (die Erstsendung war 1969) vor allem drei Aspekte: Wie verhalten sich die Einwohner von Dubrow, die alle - ob als LPG-Bauer, Parteisekretär, Volkspolizist oder als Pfarrer - inzwischen zumindest funktionell in das gesellschaftliche System der DDR integriert waren? Wie sieht es aus, wenn plötzlich, von einem Tag zum anderen, der bundesdeutsche Alltag über ein Dorf in Mecklenburg hereinbricht? Wie reagiert Bonn, welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung? Die Ereignisse in Dubrow lösen eine internationale Krise aus.
4.35 Motzki (7) Der Geburtstag Friedhelm Motzki Jürgen Holtz Edith Rosenthal Jutta Hoffmann Gisela Klipschitz Eva Mattes Gülüsan Ükzknürz Albert Kitzl Carmen Schneppel Elke Czischek Antiquitätenverkäufer Daniel Morgenroth Drehbuch: Wolfgang Menge Kamera: Matthias Tschiedel Musik: Hans P. Ströer Regie: Thomas Nennstiel Edith Rosenthal, Motzkis leidgeprüfte Schwägerin und Ost-Putzkraft, hat Geburtstag. Motzki hat sich zu einem Geschenk überreden lassen, das seinem notorischen Geiz entspricht: Er stellt die „Räumlichkeiten“ seiner Wohnung zur Verfügung, damit Gülüsan ein Geburtstagsessen zu Ediths Ehren ausrichten kann. Gisela Klipschitz findet dieses „Geschenk“ erbärmlich und appelliert so lange an Motzkis Gewissen, bis dieser ein Erbstück seiner Frau Doris herausrückt: ein Ölbild (das ohnehin für Edith gedacht war; sie konnte es nur nicht hängen, weil ihre Ost-Wohnung feuchte Wände hat). Es kommt zu einem großen Geburtstagsfest, bei dem Edith gerührt alle Ehrungen über sich ergehen lässt. Als Motzki schließlich das Ölbild herausrückt, überrascht Edith die Anwesenden mit einer großartigen Neuigkeit.
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"Wohnort: Östlich der A81, Ausfahrt "Feuerbach", dann rechts ab, auf die B295 bis Korntal und am Sportpark links ab
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